Amazon Berlin
Rendering: bloomimages, Berlin

Kaufhaus Hertzog Berlin


BauWerke stellt, in Kooperation mit HOK London, den mieterspezifischen Innenausbau des denkmalgeschützten ehemaligen Kaufhaus Hertzog fertig. Auf einer gewerblichen Mietfläche von 7.350 Quadratmetern wurden offene Bürogrundrisse realisiert, die sich in den historischen Charakter des Einzeldenkmals einfügen.

 

Mit dem Umbau, Umnutzung und Sanierung des ehemaligen Kaufhauses Hertzog in Berlin-Mitte konnte BauWerke, die hinter dicken Verkleidungen hervorgekommene, historische Bausubstanz erhalten und, in Abstimmung mit der Denkmalpflege, gekonnt für den modernen Arbeitsplatz in Szene setzen. Bewusst wurden die erhaltenen Teile der prächtigen Ausstattung in ihrem jetzigen Zustand belassen. Die Historie ist so ablesbar und es wurde auf eine Rekonstruktion verzichtet. Ein Ort des Arbeitens mit Authentizität ist entstanden, der den geschichtsträchtigen Ort erhält, ohne auf moderne Annehmlichkeiten zu verzichten.

Projektdetails
Standort: Brüderstraße 26, 10178 Berlin
Auftraggeber: HOK London
Realisierung: 2017-2019
Leistung: Entwurfs- und Ausführungsplanung, künstlerische Oberleitung
BGF: 7.350 m2
BRI: 37.236 m3


"Hertzog ist ein Ort, der auf einzigartige Weise die Geschichte Berlins abbildet. Das Baudenkmal an der Brüderstraße ist das letzte Zeitzeugnis einer über hundert Jahre währenden Kaufhausdynastie, das vor allem für seinen luxuriösen Charakter berühmt war. Außen herrschaftlich und repräsentativ bot das Interieur die notwendige Großzügigkeit und Flexibilität, die Räume den sich ständig wandelnden Ansprüchen anzupassen." Mehr Informationen…

 

"Historie Kaufhaus Hertzog:
1909 wurde in der Brüderstraße durch den Architekten Gustav Hochgürtel eines der ältesten und traditionsreichsten

Kauf häuser Berlins errichtet.
Bauherr war Rudolph Hertzog, dessen 1839 gegründete Warenhandlung neue Innovationen wie den ersten Versandhandel, Festpreise und Reklameanzeigen in Berlin einführte.
1912 erstreckte sich der Kauf hauskomplex fast über das gesamte Karree bis zur Brüderstraße zwischen Scharrenstraße und Neumannsgasse. Die jährlich erscheinende Agenda war ein wichtiges kulturelles Kompendium.
Diese ist noch heute ein beliebtes Sammelobjekt."
Mehr Informationen…